Eisblume
Artist Profile
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04/03/09Genauso schnell wie sich der Frost in hübschen Kristallen auf den Fensterscheiben niederlässt, ist Eisblume am deutschen Musikhimmel erschienen. Aushängeschild der Band ist die elfenhaft wirkende Sängerin Ria, die dem rockigen Gitarrensound mit glasklarer Stimme locker die Stirn bietet.
Im Herbst 2007 wird Eisblume in Berlin ins Leben gerufen. Ein Jahr lang wird am ersten Album getüftelt. Auch erste Konzerte werden gespielt – sogar im Vorprogramm von Ich+Ich. Professionelle Unterstützung bekommt Eisblume dabei unter anderem vom Subway-To-Sally-Texter Michael „Bodenski“ Boden.
Die meisten Songtexte beschreiben auf sehr blumig-romantische Art die eher traurigen und dunklen Seiten des menschlichen Daseins. Dementsprechend klingt Eisblume auch musikalisch stellenweise schwer nach der deutschen Antwort auf Evanescence. Auf dem Debütalbum „Unterm Eis“ finden sich aber auch Anleihen, die eher an Juli oder Silbermond erinnern.
Anfang 2009 sorgen Sängerin Ria und ihre vier Musiker für eine kleine Sensation: mit dem Subway-To-Sally-Cover „Eisblumen“ gelingt es ihnen aus dem Nichts auf Platz 5 der deutschen Charts einzusteigen. Außerdem werden sie nur 3 Wochen nach Erscheinen der Single für den Echo als bester Newcomer nominiert.
Alles in allem ist Eisblume sauber produzierte Musik für romantisch veranlagte Seelen. Doch die Songs wirken manchmal zu glatt, zu durchdacht und am Reißbrett entworfen. Bleibt zu hoffen, dass Eisblume nicht beim nächsten Tauwetter von den Fenstern schmilzt, sondern den eingeschlagenen Weg mit persönlicherer Note weitergeht. Blumen wachsen auch nicht über Nacht.










